Wimpern tuschen - Welche Wimperntusche ist die Richtige?

Wimpern tuschen - Welche Wimperntusche ist die Richtige?

October 06, 2018

Lange, definierte und ausdruckstarke Wimpern – welche Frau hätte sie nicht gerne? Dabei braucht es für ein perfektes Wimpern-Styling gar nicht viel! Eine Mascara in hochwertiger Qualität und die richtige Technik zum Wimpern tuschen reichen bereits aus, um aus müden Morgen-Lidern echte Hingucker zu zaubern. Wimperntusche gibt es mittlerweile in allen Formen und Farben. Aus den Ursprungs-Mascaras mit geradem Standard-Bürstenkopf sind heute Super-Tools geworden, die selbst aus feinsten Wimpern echte Eyecatcher zaubern. Aber welche Mascara ist die richtige? Und wie trage ich sie richtig auf?

 

Wimpern richtig tuschen – so geht’s 

 

Wimpern richtig tuschen

Wimpern richtig tuschen ist möglich – mit einem für deine Zwecke perfekt geformten Bürstenkopf, der richtigen Textur und einem geübten Händchen. Generell sollten deine Wimpern vor dem Tuschen frei von Fett sein. Deine Tages- oder Augenpflege solltest du also vorher vorsichtig um das Auge herumarbeiten und nicht direkt über dem Auge verreiben. Bevor du mit dem Tuschen deiner Wimpern loslegst, sollte alles gut eingezogen sein.

Starte mit wenig Mascara und trage besser anschließend, nachdem die erste Schicht getrocknet ist, noch eine weitere auf. Streife überschüssige Wimperntusche am besten immer an einem Kosmetiktuch ab und nutze dazu nicht den Wimperntuschebehälter. Diese Reste trocknen zu Krümeln, die du beim nächsten Wimperntuschen wieder mit auf deine Wimpern nimmst– für ein perfektes Finish nicht sehr förderlich. Manche Frauen beginnen mit dem Tuschen ihrer Wimpern gerne in der Mitte des oberen Wimpernkranzes, andere lieber mit dem äußeren Wimpernrand. Wo du anfängst, ist eigentlich egal. Wichtig ist, dass du die Mascara in vorsichtigen Zick-Zack-Bewegungen in deinen Wimpern verteilst und dich dabei vom Wimpernansatz, nah an deiner Haut, über die Mitte der Wimpern, zu deinen Spitzen hinarbeitest. Die Mascara wird nicht nur in sanften Rüttelbewegungen in die Wimpern gearbeitet (dieser Schritt ist vor allem wichtig, um Dichte und Volumen zu erlangen).

Um den Wimpern mehr Länge zu verleihen, wird sie auch durch vorsichtiges Ziehen vom Wimpernansatz bis in die Spitzen verteilt. Anschließend nicht vergessen, auch die feinen Härchen am Wimperninnenrand zu tuschen. Dazu nur wenig Mascara aufnehmen und beim Bürsten der Härchen den Blick vom Borstenende abwenden und in die entgegengesetzte Richtung schauen. So ist dein Augenlid gespannt und Patzern wird auf diese Weise vorgebeugt.

Hast du große Augen, kannst du anschließend auch die unteren Wimpern kräftig betonen. Halte den mit nur sehr wenig Wimperntusche bedeckten Bürstenkopf dazu nah an den unteren Wimpernkranz und streiche nun von unten nach oben. Rüttele auch hier wieder ein bisschen hin und her. Sanfte Zick-Zack-Bewegungen eignen sich beim Wimperntuschen deshalb so gut, weil du damit auch die feinsten Härchen erreichen kannst und die Wimpern vollständig mit Mascara bedeckt werden.

Bei kleinen Augen solltest du den unteren Wimpernkranz entweder nur leicht oder gar nicht betonen, da dies die Augen eher noch kleiner wirken lassen würde. Als letzten Schritt die Wimpern noch kurz trocknen lassen, für mehr Volumen, den Prozess anschließend wiederholen. Die richtige Technik hast du nun heraus? Für beste Ergebnisse solltest du dir nun ansehen, ob dein Bürstenkopf auch gut zu deinen Wimpern passt.

 

Die richtige Wimperntusche bei kurzen und feinen Wimpern

 

Wimperntusche

Die Trägerinnen von kurzen und feinen Wimpern wünschen sich oftmals alles gleichzeitig: Länge, Dichte, Volumen UND Schwung. Sind die Wimpern zudem auch noch eher fein, zählt für den Wow-Augenaufschlag im wahrsten Sinne jedes Härchen. Vor allem dicke Bürsten mit einer großen Fläche, die viel Mascara aufnehmen, führen bei Auftragen der Mascara schnell mal zu gefürchteten Panda-Augen mit schwarzen, dicken Rändern um die Augenlider. Ein No-Go, das es unbedingt zu vermeiden gilt!. Vor allem Frauen mit kurzen und feinen Wimpern neigen oft dazu, ihre Wimpern für XXL-Volumen doppelt und dreifach zu tuschen. Dabei verkleben die Wimpern oftmals zu sogenannten Fliegenbeinchen, die höchstens zu Halloween salonfähig sind. Mehrmaliges Tuschen hintereinander ist grundsätzlich erlaubt. Um den Fliegenbein-Look zu vermeiden, solltest du aber die einzelnen Mascara-Schichten zwischenzeitlich gut trocknen zu lassen. Für ein Volumen-Upgrade sollte man bei kurzen feinen Wimpern besser auf gebogene Bürstchen mit vielen kleinen und engstehenden Borsten setzen. Diese sind bei kurzen Wimpern eher dazu geeignet, jedes noch so kleine Härchen zu erreichen, als es Bürstenköpfe mit geraden Borsten können. Für mehr Länge eignet sich auch eine Flügelbürste mit einseitigen und kurzen Borsten. Diese verteilt die Mascara bis in die Spitzen und verlängert die Wimpern dadurch sichtbar.


Ein weitere Möglichkeit die Wimpern natürlich zu verlängern stellt unser Wimpernwachstumsserum Superlative Lash dar. In Kombination mit der richtigen Wimperntusche können sehr gute Ergebnisse erzielt werden. 

 

Kurze aber dichte Wimpern? Diese Wimperntusche ist die richtige für dich 

 

richtige Wimperntusche

Deine Wimpern sind kurz aber dicht? Eigentlich fehlt ihnen nur ein schwungvolles Finish und ein bisschen mehr Länge könnte ihnen auch nicht schaden? Für noch mehr Länge eignen sich erdnussförmige Bürstchen sehr gut. Durch eine präzise Trennung der Wimpern erreicht man, dass sich die Wimpern nicht überlagern oder zusammenkleben. Zudem wird jedes Härchen von Anfang bis Ende durchgetuscht. Durch die strikte Trennung und gleichmäßige Verteilung der Mascara erscheinen die Wimpern sofort länger und definierter.

Du möchtest deinen Wimpern nicht nur mehr Länge, sondern auch einen besonderen Schwung verleihen?
Mit Mascara-Bürsten, die eine S-förmig gebogenen Spitze haben, ist beides möglich. Du erreichst damit nicht nur jedes Härchen (wie z. B. die feinen Wimpern am Augeninnenrand), sondern zauberst dir gleichzeitig auch einen leichten Schwung. Auch halbmondförmige Bürsten sind perfekt dazu geeignet, den Wimpern während des Tuschens ein leichtes Lifting zu verpassen. Wem so viel Schwung noch nicht reicht, kann auch im Vorfeld auf eine Wimpernzange zurückgreifen. Dies sollte keinesfalls mit bereits getuschten Wimpern erfolgen! Getuschte Wimpern nachträglich mit der Wimpernzange zu bearbeiten, führt mit ziemlicher Sicherheit mittelfristig zu Wimpernbruch und einem Ausfallen der Wimpern.

Auch solltest du darauf verzichten, die Wimpern jeden Tag mit der Zange zu biegen. Eine gute Wimpernzange macht ein hochwertiges Silikonpad, eine dem Auge angepasste Designform und ein hochwertiges Metall, das auch Allergiker-Augen gut vertragen, aus. Nicht jede Wimpernzange ist für jede Augenform geeignet, beim Kauf solltest du also unbedingt auf die Größe deiner Augenhöhle achten. Am besten die Wimpernzange vor der Benutzung für wenige Sekunden in der geschlossenen Hand anwärmen. Anschließend vorsichtig so nah wie möglich an deinen Wimpernrand setzen und die Wimpern in Form biegen. Dabei während des Zurechtbiegens ein paar Sekunden warten, gegebenenfalls wiederholen.

  

Lange und dichte Wimpern tuschen – mit diesem Bürstenkopf funktioniert es

 

lange und dichte Wimpern tuschen

Deine Wimpern sind lang und dicht und haben von Haus aus einen leichten Schwung? Glückwunsch! Um deinen Wimpern ein bisschen mehr Definition zu verleihen, eignen sich Mascara-Bürsten mit elliptischem Bürstenkopf sehr gut. Diese beugen auch bei mehrmaligem Tuschen lästigen Fliegenbeinchen vor, die oft vor allem in der Mitte des Wimpernkranzes entstehen. Für eine stärkere Auffächerung und einen offeneren und strahlenden Blick kannst du zudem auf einen kegelförmigen Bürstenkopf zurückgreifen. Dieser umschließt jedes Härchen mit der Mascara und verleiht vor allem den Wimpern am äußeren Augenwinkel noch mehr Volumen. Die Augen erscheinen dadurch größer, der Blick wird geöffnet und wirkt intensiver und strahlender.

 

Wimpern tuschen: Welche Fehler können gemacht werden?

 

Fehler beim Wimpern tuschen

Du tuscht deine Wimpern in braven Zick-Zack-Bewegungen (beginnst natürlich eng am Wimpernrand, ziehst dann in Richtung Spitze), umhüllst auch die feinen Härchen am inneren Augenwinkel vorsichtig mit Wimperntusche, tuscht anschließend die unteren Härchen, indem du den Borstenkopf erst parallel am Wimpernkranz ansetzt und dann langsam die Härchen herunterfährst und… patzt trotzdem ständig? Die Mascara landet zwar auf deinen Wimpern, aber eben auch an vielen anderen Stellen? Sollte dir das immer wieder passieren, solltest du dir folgende Fragen stellen: Ist der Bürstenkopf deiner Mascara der richtige für dich? Passt er zu deiner Augenform, erreichst du auch wirklich jedes Härchen mühelos oder geht dein morgendliches Schmink-Ritual öfters mal ins Auge? Ist die Textur passend für deine Schmink-Ziele oder klumpt sie und lässt sich nicht richtig dosieren? Beginnen deine Augen zu Tränen und das ständige Augenzwinkern und Trockenwischen machen das tägliche Tuschen zu einer echten Tortur?

Sollten deine Augen zudem beim Auftragen der Mascara zu Tränen beginnen, solltest du die Anwendung sofort abbrechen. Denn möglicherweise reagierst du allergisch auf einen oder mehrere der Inhaltsstoffe in deiner Mascara. Der richtige Bürstenkopf ist wichtig, denn im besten Falle passt er perfekt zu deiner Augenform und macht aus feinen Härchen Super-Wimpern mit XXL-Volumen. Auch eine hochwertige Textur, die nicht bröselt, sich einfach verteilen lässt und den ganzen Tag hält ist ein wichtiger Faktor, um aus Mascara-Frust im Handumdrehen ein echtes Wimperntuschen-Wow-Erlebnis zu zaubern.

Krümel-Chaos vermeidest du, indem du den Bürstenkopf im Mascara-Behälter langsam hin und her drehst, und nicht „hineinpumpst“, wenn du neue Mascara aufnehmen möchtest. So vermeidest du nämlich, dass Luft in den Behälter eindringt und die Mascara bleibt dadurch länger frisch und geschmeidig. Du hast alle diese Tipps bereits erfolgt, bei dir herrscht aber immer noch absoluter Patz-Alarm? Dann hilft nur üben, üben, üben. Mit einer besonders schmalen Mascara-Bürste gelingt es auch Anfängern, erste Tusch-Erfolge zu feiern. Mit Reinigungslotion getränkte Wattestäbchen erleichtern das Entfernen der Mascara-Malheure auf schnelle und unkomplizierte Art.

 

Prime Time - Lash Primer für noch mehr Wow-Volumen 

Von Wimpern-Volumen kannst du nicht genug haben? Dann probiere es doch mal mit einem „Primer“, auch „Mascara Base“ oder „Foundation“ genannt. Primer kannte man bis jetzt vor allem aus dem Make Up-Bereich. Dabei wird ein Primer als Grundierung aufgetragen, um Rötungen zu kaschieren, aber auch, um das anschließende Make Up haltbarer zu machen. Für üppig schöne Wimpern funktioniert dieses Prinzip auch sehr gut. Der Primer ist der erste Schritt für Wimpern im XXL-Format. Die zumeist transparente oder weiße, gelartige oder auch Mascara-artige Textur legt sich dabei wie ein Film auf die Wimpern und schenkt ihnen nicht nur Fülle, Dichte und Länge, sondern macht die anschließende Mascara auch viel länger haltbar.

Viele Primer enthalten zudem pflegende Wirkstoffe, die die empfindlichen Wimpern vor dem Austrocknen schützen. Auf diese Weise kann nicht nur dem Alltags-Look ein wenig mehr Dramatik verliehen werden, sondern auch echte Runway-Looks gezaubert werden. Dieses „Schichtprinzip“ für Wimpern ist aber nicht neu: Schon in den 60ern wurde für Wimpern im „Twiggy-Stil“, benannt nach dem damaligen It-Girl, Stilikone und Supermodel Lesley „Twiggy“ Hornby, bereits tief ins Wimpern-Trickkästchen gegriffen. Für den echten Twiggy-Signature-Look mussten auch am unteren Wimpernrand künstliche Wimpern angebracht, getuscht und teilweise sogar mit kräftigen schwarzen Strichen nachgemalt werden. Twiggy selbst trug manchmal sogar bis zu drei Lagen künstlicher Wimpern übereinander. Für einen alltagstauglichen It-Girl-Look half Babypuder, ein Trick, der auch heute noch funktioniert: Dazu wurden die Wimpern zunächst kräftig getuscht und anschließend eine Schicht Babypuder aufgetragen. Nachdem Trocknen wurden die Wimpern erneut getuscht. Dies konnte so oft wiederholt werden, wie es für den markanten Sixties-Look mit dem Fokus auf Puppen-Augen und Pastell-Lippen eben angesagt war.

Wer heute keine Lust auf Puder und Mascara-Krümel hat, greift besser auf moderne Lash Primer zurück. Die Handhabung der neuen Beauty-Helferlein ist so einfach, dass man fast nichts falsch machen kann. Wichtig ist nur, dass zwischen dem Auftragen der Grundierung und der Mascara immer ein wenig Zeit zum vollständigen Trocknen vergeht.

 

Klassisches Schwarz oder Farb-Flash – die richtige Farbe für den richtigen Augenblick

 

Farb Flash

Die erste im Handel erhältliche Wimperntusche bestand aus Vaseline und Kohle. Die Farbe? Natürlich schwarz! Der Klassiker unter den Mascara-Farben verleiht den Augen nicht nur das gewisse Etwas, sondern macht die Wimpern auch optisch dichter und länger. Für einen weicheren Blick und ein natürlicheres Ergebnis schwören viele Frauen auf braune Wimperntusche. Auch transparente Mascara ist mittlerweile eine Option für jede, die ihren Wimpern zwar Struktur, aber keine Farbe verleihen möchte. Wer Farbe mag, hat mittlerweile eine große Auswahl zur Verfügung: Dunkelblaue Wimpern waren zwar zuletzt in den 80ern richtig angesagt, können aber auch heute für eine willkommene Abwechslung im vornehmlich schwarzen Mascara-Alltag sorgen. Sollte man nicht gerade auf dem Weg zu einer 80er Jahre-Motto-Party sein, sollte das restliche Make Up dann aber eher dezent gehalten werden. Auch Violett, Dunkelgrau und Dunkelgrün sah man in den letzten Jahren immer mal wieder auf den Laufstegen. Für den Alltag eignet sich farbige Mascara als Hingucker-Highlight auf den Spitzen. Dazu die Wimpern zunächst wie gewohnt schwarz oder braun tuschen und die farbige Mascara nur auf die Spitzen auftragen.

 

Wimperntusche bei Problemwimpern

 

Wimperntusche bei Problemwimpern

Man kann es nicht oft genug wiederholen: zu einem perfekten Make Up gehört eine gründliche Reinigung am Abend. Auch wenn es nervt, am Abend muss die Haut von allen Make Up- und Schmutzresten befreit werden. Nur dann kann sie über Nacht atmen und sich regenerieren. Vernachlässigt man die abendliche Reinigung langfristig, kann dies nicht nur zu Unreinheiten und Pickeln, sondern im schlimmsten Fall auch zu einem Brechen und Ausfallen der Wimpern führen. Auch solltest du bei der Reinigung deiner Augenpartie immer sanft vorgehen und zu starkes Reiben vermeiden. Um langfristig geschmeidige, glänzende und gesunde Wimpern zu haben, solltest du deinen Wimpern regelmäßig eine Extra-Dosis an Pflege gönnen.

Mehr dazu findest du in unserem Blog-Beitrag „Wimpernpflege“.

Bereits wenige Tropfen genügen, um schnelle Ergebnisse zu erzielen. Mittlerweile gibt es auch spezielle Pflege-Mascaras, die auf Rizinusöl basieren und besonders leicht aufzutragen sind. So beugst du Wimpernbruch vor und gibst deinen Wimpern die Pflege zurück, die sie bei täglichem Tuschen dringend benötigen.



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